Ein Marketing-Data-Warehouse mit Agenten, zur Pauschale
Alle Marketingdaten an einem Ort, bei meinem Aufbau 1,23 € Betrieb im Jahr, mit Agenten obendrauf. Verkauft als feste Pauschale statt als Agenturstunden.
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Der Moment
1,23 € im Jahr. So viel kostet mein Aufbau eines Marketing-Data-Warehouse in BigQuery im Jahr im Betrieb, weil man nur für das bezahlt, was man speichert und abfragt. Diese Zahl hat mein Angebot geformt: Wenn die Technik fast nichts kostet, ist die Arbeit, sie richtig aufzusetzen und zu betreiben, das, wofür ein Kunde bezahlt.
Meine Antwort ist ein Marketing-Data-Warehouse in BigQuery mit Agenten obendrauf. Alle Marketingdaten eines Unternehmens liegen an einem Ort, und auf diesem Ort arbeiten Agenten, die Berichte schreiben, Kampagnen prüfen und Fragen beantworten, für die sonst jemand Stunden in Tabellen verbringen würde. Ich baue es, ich betreibe es, und ich verkaufe es als feste Pauschale, nicht als Agenturstunden.
Ich beschreibe es so ausführlich, weil es ein Angebot ist, das jemand mit deinem Hintergrund bauen kann. Du brauchst dafür kein Team und keine Agentur. Du brauchst Marketingverständnis und die Bereitschaft, Ergebnisse zu verkaufen statt Stunden.
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Was schiefging
Was hier schiefgehen kann, sehe ich vor allem an dem, was ich noch nicht weiß. Ich weiß noch nicht genau, was ein typischer Aufbau wirklich kostet, und deshalb steht hier noch keine Zahl für die Pauschale. Ich weiß noch nicht, wie weit sich das standardisieren lässt. Ich glaube, dass ein großer Teil für alle gleich ist und ein kleiner Teil für jeden anders, aber wie groß der kleine Teil ist, lerne ich gerade mit jedem Gespräch.
Und ich sehe einen Fehler, den ich bei anderen beobachte und selbst vermeiden will: das Warehouse als Projekt zu verkaufen statt als Dienst. Ein Projekt endet mit einer Übergabe, danach veraltet es. Ein Dienst läuft weiter, wird gepflegt und wird mit der Zeit wertvoller. Wer so etwas als einmaliges Projekt nach Stunden abrechnet, verkauft genau das Modell, das gerade verliert.
Der dritte mögliche Fehler ist, Ja zu sagen, wo Nein richtig wäre. Nicht jedes Unternehmen braucht ein Warehouse. Wenn ein Kunde ein einziges Werbekonto hat und seine Anfragen per Telefon kommen, ist die bessere Antwort vielleicht ein sauberes Formular und die Gewohnheit, einmal pro Woche hinzuschauen.
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Was ich jetzt weiß
Was ich jetzt weiß: Das Teure war nie die Technik. Es war immer die Arbeit, sie richtig aufzusetzen, und genau diese Arbeit ist das Angebot. Auf wie vielen Kundenkonten die 1,23 € beruhen, trage ich nach, sobald ich die Zahl über mehrere Aufbauten bestätigen kann.
Ich weiß auch, in welcher Reihenfolge es funktioniert. Zuerst sammle ich mit dem Kunden die Fragen, die er jede Woche wirklich stellt, und die Zahlen, auf denen seine Entscheidungen beruhen. Dann verbinde ich die Quellen, aus denen diese Zahlen kommen: Werbekonten, Website, Formulare, Buchungen oder Verkäufe. Erst wenn die Zahlen zusammenpassen und wir uns einig sind, was jede bedeutet, kommen die Agenten dazu. Diese Reihenfolge ist keine Pedanterie. Sie ist der Grund, warum der Montagsbericht am Ende stimmt und nicht nur gut klingt.
Ich weiß, dass die Pauschale für beide Seiten fairer ist. Der Kunde weiß vorher, was es kostet. Ich habe einen Grund, es so gut zu bauen, dass es ohne mich läuft. Bei Stunden wäre es genau umgekehrt. Wenn ein Agent in Minuten erledigt, wofür früher ein Mensch Stunden gebraucht hat, ergibt es keinen Sinn mehr, Stunden abzurechnen.
Ich weiß, dass die meisten kleinen Unternehmen ihre Daten heute verschenken. Nicht an jemanden, sondern an die Unordnung. Die Zahlen sind da, in jedem Tool, jeden Tag. Sie werden nur nie zusammengeführt. Agenten machen für diese Unternehmen zum ersten Mal bezahlbar, was früher nur Konzerne hatten: jemanden, der jeden Montag auf die Zahlen schaut und sagt, was sich geändert hat, als kurzer Text im Postfach statt als Dashboard, das niemand öffnet.
Und ich weiß, dass ein Warehouse dem Kunden gehört. Wenn wir irgendwann nicht mehr zusammenarbeiten, bleiben die Daten, wo sie sind, sauber und lesbar. Das ist ein ehrliches Verkaufsargument, das du als Selbstständiger gut gebrauchen kannst, weil es Vertrauen schafft. Und der Wert wächst: Nach einem Jahr kennt das System die Saisons und die Kampagnen, die funktioniert haben.
Was ich ausprobiere, dokumentiere ich offen, auch wenn es nicht funktioniert. Du sollst sehen, was hält und was nicht, bevor du selbst Zeit oder Geld hineinsteckst.
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Offene Frage
Offen ist der Preis. Die Pauschale steht fest, sobald ich weiß, was ein typischer Aufbau wirklich kostet. Bis dahin spreche ich lieber im Gespräch über eine konkrete Situation als über eine Zahl auf einer Seite. Wenn die Zahl steht, kommt sie hier als Eintrag in den Changelog.
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Changelog
Erste Fassung. Nichts hier wird still umgeschrieben: Jede spätere Änderung steht als eigener Eintrag in diesem Changelog.